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Kinder, Küche, Karriere? Nicht bei uns
Von Susanne Gaschke

Deutschland hat weltweit eine der niedrigsten Geburtenraten. Und es sind vor allem die Akademikerinnen, die sich auf ein Leben ohne Kinder einstellen. Helfen kann nur ein neuer Geschlechtervertrag

Warum wir? Warum sind wir ein Land mit so wenig Nachwuchs, und warum sind es in diesem Land die klügsten Frauen, die keine Kinder bekommen? Wir leben seit 60 Jahren in Frieden, verglichen mit estnischen Löhnen, sieht sogar unsere Sozialhilfe ganz passabel aus, unsere politischen Verhältnisse sind stabil. Liegt es an jenem typisch deutschen Ordnungssinn, den man uns im Ausland karikierend zuschreibt?

Der große, von den Nationalsozialisten verfolgte Soziologe Norbert Elias beschreibt Deutschland als »verspätete Nation«, deren Bürger – im Gegensatz zu den selbstbewussten angelsächsischen Gesellschaften – stets zu wenig zum »Selbstzwang« fähig waren. Sie brauchten starke äußere Regeln:

Gesetze, Obrigkeiten und Hierarchien, um friedlich miteinander umzugehen. Beamtentum und Militär waren klar strukturiert, mit überschau-, plan- und berechenbaren Karrierewegen. Offenbar hat sich das Stufendenken dieser Sphären auch auf unsere Ausbildungskarrieren, vor allem auf das Hochschulstudium übertragen. Und das heißt eben: Der richtige Zeitpunkt für Kinder liegt nach dem (späten) Examen.
 


Zudem ist es auffällig, dass die Geburtenzahlen nicht nur in Deutschland besonders niedrig sind, sondern auch in den anderen europäischen Ländern, die den Faschismus erlebten: Italien, Spanien und Griechenland. Dieser Umstand lässt unterschiedliche Erklärungen zu: Womöglich hat die Mutterkreuz-Ideologie der Nationalsozialisten zu einer dauerhaften Abstoßungsreaktion geführt –

Frauen in Deutschland wollen nie wieder Gebärmaschinen sein. Oder aber das von den Faschisten propagierte Frauenbild (»Ziel der weiblichen Erziehung hat unverrückbar die kommende Mutter zu sein«) wurde so erfolgreich ins kollektive Bewusstsein geprügelt, dass selbst moderne junge Frauen sich unbewusst an jenem reaktionären Hausfrauen- und Mutter-Ideal orientieren – und befürchten, diesem Bild nie entsprechen zu können, wenn sie gleichzeitig einen Beruf ausübten. Also verzichten sie sicherheitshalber ganz auf Kinder.

Mut zum Kind hat nur, wer glaubt, eine Zukunft zu haben

Auch die öffentliche Betreuungs-Infrastruktur in Deutschland begünstigte bisher nicht gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Alle Parteien sehen da Nachholbedarf. Doch vielleicht gibt es bei uns bis heute nicht nur den Wunsch nach mehr Kindergärten, Krippen und Ganztagsschulen, sondern auch ein gegenläufiges Gefühl: ein diffuses Misstrauen gegen staatliche Kinderbetreuung, gespeist aus der Erfahrung mit zwei Diktaturen auf deutschem Boden, die jeweils Kinder gegen ihre Eltern instrumentalisieren wollten. Dass Betreuungsplätze nicht alles sind, zeigt sich zudem am totalen Einbruch der Geburtenrate in der (mit Kitas gut ausgestatteten) Ex-DDR – Mut zum Kind entwickelt eben nur, wer glaubt, eine Zukunft zu haben.

So ist es wohl auch ein seit mindestens zehn Jahren andauerndes Krisengefühl, das junge Leute in Deutschland von der Familiengründung abhält – und weil wir in allem besonders gründlich sind, haben wir natürlich besonders viel (nachwuchsfeindliche) Zukunftsangst.

Der Anteil der Frauen an der Entscheidung für oder gegen Kinder ist (obwohl selbstverständlich zwei dazu gehören) meiner Überzeugung nach größer als jener der Männer. Frauen (in Deutschland) können selbst in den finstersten Verhältnissen nicht mehr gegen ihren Willen in die Mutterrolle gezwungen werden. An ihren beruflichen Interessen und Möglichkeiten bemisst sich der »richtige« Zeitpunkt für ein Kind. Das ist nicht nur ein Freiheitsgewinn, das wäre de facto auch ein Machtzuwachs für die Frauen – wenn sie die Kinderfrage nur politisch-gesellschaftlich und nicht rein individuell begreifen wollten.
 

Bei uns bleiben vor allem die Akademikerinnen (und die ihnen anhängenden Männer) kinderlos. Das ist eine späte Folge der Bildungsreform, der Individualisierungstendenzen, die wir seit den sechziger Jahren beobachten – und der Frauenbewegung. Wem hat sie genützt? Die »Software« der Emanzipation, die Bildungs- und Freiheitsgewinne, das Selbstbewusstsein im Umgang mit Männern, kommt hauptsächlich der weiblichen »Mittelschicht plus« zugute – mit erheblichen Folgen für ihr Privatleben, für die Kinderfrage, für die Beziehungsarchitektur.

Für Frauen mit schlechter Schulbildung und entsprechenden Jobaussichten hat sich in punkto Familienplanung nicht viel geändert – in ihrem Milieu spielt der bildungsbiografische Ordnungsfanatismus der Akademikerinnen kaum eine Rolle. Wenn ein Kind kommt, kommt es; bei der Arbeit als ungelernte Hilfskraft in der Großküche verpasst eine Frau nicht viel. Und wenn sie in die Disco möchte, gibt es in der Regel ein Netzwerk aus Müttern, Schwestern und Freundinnen, die das Baby schon mal hüten.

Für Studentinnen sieht die Sache anders aus: Ihnen wurde erstens auf ihrem bisherigen Bildungsweg eingebläut, dass das Einzige, was ihnen in der angespannten Arbeitsmarktlage zum Durchbruch verhelfen könne, Zusatzqualifikationen seien: Hiwi-Jobs, Praktika, Auslandssemester, vielleicht auch soziales, politisches oder kulturelles Engagement. Das kostet Zeit.

Zweitens haben sie alle die ordentliche deutsche Bildungskarriere verinnerlicht: schön eins nach dem anderen. Das Hochschulstudium beenden Absolventinnen bei uns mit durchschnittlich 28,5 Jahren. Das Durchschnittsalter für das erste Kind liegt heute rund fünf Jahre höher als 1960, bei knapp dreißig Jahren. Die Akademikerinnen dürften das Ihre zu diesem hohen Altersdurchschnitt beitragen: Bei ihnen verschiebt sich die Familiengründung gut und gerne noch einmal um fünf Jahre nach hinten.

Das muss kein Problem sein: Die Lebenserwartung steigt, und wer keine Gesundheitsprobleme hat, kann die Kinderphase durchaus später im Leben einplanen. Andererseits scheinen sich die Demografen weitgehend einig zu sein, dass das lange Zuwarten in Sachen Kind Risiken birgt:

»Der Weg in die Kinderlosigkeit führt meist über das wiederholte Aufschieben der Geburt des ersten Kindes«, versichern die Experten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Auch die Gießender Familienwissenschaftlerin Uta Meier warnt: »Aus temporär gewollter Kinderlosigkeit wird endgültige, ungewollte Kinderlosigkeit.«

Das aussichtsreichste Alter für die Fortpflanzung sind die Jahre bis 25, danach schwindet die Zahl gesunder Eizellen, zunächst langsam bis 30, dann schneller bis 35 Jahre. Mit Mitte 30 fällt die Fruchtbarkeitskurve steil ab, danach ist es Glückssache, ob eine Frau noch schwanger wird oder nicht. Gerade erfolgreiche Frauen, die hart für ihre lückenlose Berufsbiografie gearbeitet haben, finden es offenbar schwer akzeptabel, ja schwer vorstellbar, dass sich ein Biografiebaustein nicht mit Fleiß und Disziplin erkämpfen lassen soll; dass er sich der Planung sogar besonders beharrlich entzieht. Die Fruchtbarkeitsphase steht im denkbar ungünstigsten Verhältnis zu den langen Ausbildungszeiten in Deutschland.

Die Karriere zu opfern fällt schwerer als den Job an der Aldi-Kasse

Bis zu ihrem 35. Lebensjahr bleiben laut Mikrozensus des Statistischen Bundesamts 62 Prozent der Hochschulabsolventinnen kinderlos. Auch wenn es bei ihnen einen Trend zur »späten Mutterschaft« mit Ende 30 gibt: Wie viele von ihnen werden bis Anfang 40 wirklich noch Kinder bekommen? Zehn Prozent? Zwanzig?

Demografen gehen für die Zukunft davon aus, dass etwa die Hälfte aller Akademikerinnen kinderlos bleiben werden. Etliche von ihnen entscheiden sich ganz bewusst gegen Kinder und sind glücklich damit; 44 Prozent der Kinderlosen insgesamt gaben in einer Umfrage des Forst-Instituts aus dem Frühjahr 2005 an, sie hätten keinen Kinderwunsch, weil sie mit ihrem augenblicklichen Leben sehr zufrieden seien.

Ein nennenswerter Teil der kinderlosen Akademikerinnen aber muss wohl irgendwie Opfer der Verhältnisse werden, Opfer der Abwarte- und Ausprobier-Ideologie, Opfer auch eines nur langsam sich wandelnden Rollenverständnisses der Männer, die sich mit den hoch qualifizierten, selbstbewussten Frauen über 30 vielfach doch sehr schwer tun – auch wenn der Bamberger Soziologe Hans-Peter Blossfeld und sein Kollege Andreas Timm in einer Langzeituntersuchung der bundesrepublikanischen Heiratsverläufe in den letzten 50 Jahren Hinweise darauf gefunden haben, dass die Männer jeder jüngeren Generation zunehmend besser qualifizierte Frauen akzeptieren. In der Praxis sind solche Prozesse allerdings langwierig: Immer noch gibt es kaum eine Frau mit Diplom oder Doktortitel, die nicht von Zurückweisungen durch Männer berichten könnte, die sich von ihrem Status überfordert fühlten.

Und die Wahrscheinlichkeit, das erste Mal zu heiraten, sinkt (für beide Partner) mit steigendem Alter – wer den Schritt bis 40 nicht getan hat, der wird ihn kaum noch tun. Ehe und Kind wiederum hängen in Deutschland nach wie vor eng zusammen, wobei nicht eindeutig festzustellen ist, ob nun dem Kinderwunsch die Heirat folgt oder die Heirat den Entschluss zum Kind fördert.

Jedenfalls haben 80 Prozent der verheirateten Akademikerinnen Kinder, aber nur 13 Prozent der ledigen. Das Problem besteht offenbar darin, dass ein wachsender Teil der Hochschulabsolventinnen gar nicht heiratet: 25 Prozent der Jahrgänge 1957 und 1958 sind ledig, und der Trend zeigt steil nach oben, bis hin zu 50 Prozent der 1967 und 1968 Geborenen.

Natürlich sind studierte Frauen auch weniger auf einen »Ernährer« angewiesen, sie können in der Regel finanziell auf relativ hohem Niveau für sich selbst sorgen. Es ist sicher kein Zufall, dass Hochschulabsolventinnen heute zu 80 Prozent berufstätig sind, Hauptschülerinnen hingegen nur zu 60Prozent: Der Job an der Aldi-Kasse ist wegen Familiengründung leichteren Herzens zu unterbrechen als der Kuratorinnenposten an einem großen Museum.

Doch die größere Neigung der Akademikerinnen zur Berufstätigkeit kann die überdurchschnittliche Kinderlosigkeit in diesem Milieu nicht allein erklären: Schon 1970 arbeiteten 70 Prozent von ihnen, viel mehr als in den anderen Bildungsschichten; damals waren nur 40Prozent der Hauptschülerinnen berufstätig. Heute haben die unteren und mittleren Bildungsgruppen bei der Erwerbsbeteiligung nachgezogen. Auch in dieser Hinsicht wirkten die Frauen mit Studienabschluss als Avantgarde.

Nun könnte man annehmen, dass die anderen Frauen dann konsequenterweise ebenfalls beginnen würden, auf Kinder zu verzichten – es dürfte doch ungefähr gleich anstrengend sein, zum Kindergarten zu hetzen und abends noch schnell einzukaufen, egal, ob man als Verkäuferin bei Schlecker arbeitet oder als Juristin in einer Verwaltung. Trotzdem bekommen die Frauen der unteren Bildungsschichten weiterhin Kinder. Von den bis 40-Jährigen bleiben nur rund 20 Prozent kinderlos, im Gegensatz zu den etwa 50 Prozent Hochschulabsolventinnen.

Die Kinderabstinenz der Akademikerinnen mag bis zu einem gewissen Grad die Konsequenz höherer Ansprüche, eines ausgeprägteren Hedonismus und einer geringeren Bereitschaft sein, sich mit dem erstbesten möglichen Kindsvater zufrieden zu geben. Außerdem zwingen akademische Karrieren oft zu mehr familienfeindlicher Flexibilität als andere. Ein schwer messbarer Teil an Zurückhaltung dürfte auch bei den Männern liegen, denen die selbstbewussten, anspruchsvollen, bisweilen sogar schwierigen Mittdreißigerinnen vielleicht einfach zu anstrengend sind.

Aber die Frauen? Sind die so ordentlich und planvoll ihre Lebensläufe designenden Töchter der Bildungsreform einfach zu vorsichtig, zu pingelig, zu kontrollverliebt für Kinder? Scheuen sie die Verantwortung? Oder sehen sie klugerweise, dass das Kind, das sie sich möglicherweise wünschen, nur ihr Leben dramatisch verändern würde, das ihres Partners hingegen kaum?

Der Partner! In einer Befragung von 40000 Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Forsa den »falschen Partner« als Hauptgrund für Kinderlose, kinderlos zu bleiben. Die Untersuchung umfasste natürlich nicht nur Akademiker, aber ist es nicht plausibel, dass die Probleme in diesem Milieu kumulieren?

Nicht der richtige Partner« kann bedeuten, dass einige Frauen abgelehnt werden, weil sie in eine zu hohe »Liga« aufgestiegen sind; andere beurteilen vielleicht einfach die Zusatzbelastung und die Risiken realistisch, die ihnen ein Kind bringen würde. Nach Zeitbudget-Untersuchungen des Statistischen Bundesamts setzen Väter, verglichen mit kinderlosen Männern in einer Paarbeziehung, ganze sechs zusätzliche Minuten am Tag für Hausarbeit ein. 80 Prozent der gesamten Haushalts- und Fürsorgearbeit in Familien leisten nach wie vor die Frauen.

In diesem Punkt ist die Emanzipationsbewegung kläglich gescheitert, sie hat das Geschlechterverhältnis im praktischen Alltag kein bisschen revolutioniert. Im Gegenteil: Während junge Männer bis 25 Anfang der neunziger Jahre »nur« zu 25 Prozent von Frauen bekocht wurden, sind es heute 70 Prozent, die bei Mama, Oma oder Freundin essen. Verbale Aufgeschlossenheit bei weitgehender Verhaltensstarre« hat der Soziologe Ulrich Beck die moderne männliche Haltung genannt.

Genau in diesen jungen Männern finden wir eine mögliche Adressatengruppe für die Forderungen aus dem weiblichen »Gebärstreik«, der die vergangenen 30 Jahre geprägt hat: Es wäre ja absurd, von den Frauen zu verlangen, dass sie ihre private Entscheidung für oder gegen ein Kind in einem gesellschaftlichen, einem demografischen Kontext sehen sollen und dabei den Männern jede aktive Mitarbeit an der Veränderung dieses Kontextes zu ersparen.

Deren Haushalts- und Erziehungsbeitrag, deren Bereitschaft, sich auf ein Kind einzulassen, sind natürlich ebenso Privatsache wie eine Schwangerschaft. Aber beides hat gesellschaftliche Folgen – und auch für Männer ist der Fortbestand der Rentenkassen von Bedeutung.

Die Kinderabstinenz der weiblichen Bildungsavantgarde wirkt doppelt und dreifach, denn es geht ja nicht nur um die Zahl der nicht geborenen Kinder, sondern auch um eine Trend- und Vorbildfunktion. Bisher mag das Reproduktionsverhalten der weniger Privilegierten noch ziemlich traditionell sein. Aber das muss nicht immer so bleiben:

Schon heute findet sich die zweithöchste Kinderlosigkeitsquote im Milieu der so genannten konkurrierenden Optionen, wie Jürgen Dorbritz vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung herausgefunden hat: also dort, wo ein Kind zu bekommen bedeuten würde, auf erstrebenswerte Lifestyle-Elemente der Oberschicht zu verzichten.

Zum anderen wird die Kinderfreundlichkeit einer Gesellschaft mit Sicherheit nicht größer, wenn ausgerechnet ihre Eliten sich dem Leben mit Kindern, den komplexen Verpflichtungen und Abhängigkeiten des Familienlebens zunehmend entfremden. Lehrer, die nie eigene Kinder gehabt haben?

 Bundestagsabgeordnete, die nicht aus eigener Erfahrung wissen, was es bedeutet, durch die Familie daran gehindert zu sein, mal eben ein Wochenende durchzuarbeiten? Kinderlose Journalistinnen und Schriftstellerinnen, die die ästhetischen und kulturellen Grundsätze des guten Lebens vermitteln?

Die Konsumforschung hat herausgefunden, dass der Lebensstil der Privilegierten den gesellschaftlichen Trend prägt: Was, wenn dieser Lebensstil Kinderlosigkeit zur Norm erhebt? Dann ist endgültig der Dumme, wer seine Berufstätigkeit einschränkt, um für Kinder zu sorgen, und wer sich die unvermeidlichen »Kinderkosten« auflädt. Dann mindern vielleicht künftig Kinder im Hotel den Erholungswert einer Pauschalreise; dann wird Fortpflanzung ein Unterschichtenmerkmal.

Wenn aber das kinderlos-akademische Milieu unter sich bleibt, verzichtet ein nennenswerter Teil der »Entscheider« und vor allem der »Entscheiderinnen« dauerhaft auf die Erfahrungen und das Glück, das ein Zusammenleben mit Kindern bedeutet. Und die Gesellschaft steht plötzlich vor der schwierigen Aufgabe, immer mehr Kinder aus bildungsfernen Schichten auf Hochschulniveau zu trimmen. Denn dass der Mangel an Fachkräften in den kommenden Jahren drastisch zunehmen wird, ergibt sich zwingend aus der demografischen Entwicklung. Gerade Erziehung und Bildung aber werden dann mehr und mehr Aufgabe von Menschen, die Erfahrungen mit eigenen Kindern nicht mehr haben.

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